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Verzeichnis · Sachsen-Anhalt und Thüringen
Das Verzeichnis führt die evangelischen Gemeinden der Kirchenprovinz Sachsen nach Kirchenkreisen, die Kirchen zwischen Harz, Elbe und Thüringer Wald und den Verbleib der Kirchenbücher der Kirchenprovinz Sachsen – für Familienforschung, Ortsgeschichte und Besuch.
Jede der Gemeinden der Kirchenprovinz Sachsen ist ein Blatt: Ort, Kirchenkreis, Pfarrort und der Stand des Eintrags. Die Gliederung folgt dem Stand um 2004, weil Findbücher, Pfarrerbücher und Ortschroniken genau diese Kirchenkreise nennen. Ein Ausschnitt aus dem Kirchenkreis Südharz:
| Nr. | Ort | Kirchenkreis | Pfarrort |
|---|---|---|---|
| 45 | Appenrode | Südharz | Sülzhayn |
| 57 | Ascherode | Südharz | Haynrode |
| 71 | Auleben, Kirchspiel Auleben-Hamma | Südharz | Auleben |
| 159 | Bernterode | Südharz | Haynrode |
| 170 | Bielen | Südharz | Nordhausen |
Kaum eine Landschaft in Deutschland hat mehr Kirchen pro Einwohner als das Gebiet der alten Kirchenprovinz Sachsen. Feldsteinkirchen der Altmark, romanische Dorfkirchen an der Straße der Romanik, die Dome in Magdeburg, Halberstadt, Naumburg und Merseburg, die Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben: Die Seite Kirchen & Orte sammelt sie mit Lage, Bauzeit und Besuchshinweisen, die Karte auf jener Seite zeigt die Auswahl.
Viele dieser Kirchen sind Sonntag für Sonntag Gottesdienstort geblieben. Für den Naumburger Dom etwa führt das Verzeichnis die Gottesdienste der Domgemeinde gesondert auf, weil sie zu den meistgefragten Angaben gehören.
Zwanzig Kirchenkreise gliederten die Gemeinden um 2004, von Salzwedel in der Altmark bis zum Henneberger Land in Südthüringen. Die Liste zeigt die verzeichneten Kreise mit der Zahl ihrer Gemeinden.
Kirchenbücher verzeichnen seit dem späten 16. Jahrhundert Taufen, Trauungen und Bestattungen je Gemeinde. Bis zur Einführung der Standesämter 1874 sind sie die einzige Quelle für Geburts- und Sterbedaten. Die Kirchenbücher der Kirchenprovinz Sachsen liegen in der Regel noch im Pfarramt; das Landeskirchenarchiv Magdeburg verwahrt Verfilmungen und die Bestände aufgelöster Pfarrstellen.
Eine Suche beginnt beim Ort, nicht beim Namen: Wer die Gemeinde kennt, findet über den Kirchenkreis den Pfarrort und damit die Stelle, die Auskunft gibt. Ortsübergreifende Namensregister gibt es für die Zeit vor 1874 nicht. Wie die Suche im Einzelnen läuft, welche Bestände digital vorliegen und was eine Anfrage kostet, steht auf der Seite Kirchenbücher.
Voraussetzungen, das Gespräch mit dem Pfarramt, Wiedereintritt nach einem Austritt und die Folgen für die Kirchensteuer.
Zuständige Stelle, Gebühr, benötigte Unterlagen und der Monat, ab dem keine Kirchensteuer mehr anfällt.
Das Stiftungsgesetz Sachsen-Anhalt, kirchliche Stiftungen und ihre Aufsicht.
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Immobilie in der Stadt oder auf dem Land: Preisgefälle in Mitteldeutschland, Pendelkosten, Leerstandsrisiko und die Kleinstadt mit Bahnhof als dritter Weg.
Russland und seine Religionen: die Taufe der Rus 988, Schisma und Altgläubige, Staatskirche der Zaren, Verfolgung nach 1917 und der Wiederaufbau seit 1991.
Die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen war bis 2008 eine eigenständige Landeskirche mit Sitz in Magdeburg. Ihr Gebiet deckte den größten Teil des heutigen Sachsen-Anhalt sowie Randgebiete in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ab. Zum 1. Januar 2009 ging sie mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) auf.
Der Name lebt in vielen Quellen weiter: Kirchenbücher, Pfarrerbücher, Archivbestände und Ortschroniken beziehen sich bis heute auf diese Landeskirche und ihre Kirchenkreise. Dieses Verzeichnis ordnet die Gemeinden nach genau dieser Gliederung.
Zuerst braucht es den Ort. Über die Gemeindesuche oben oder die Liste der Kirchenkreise erscheint der Eintrag der Gemeinde mit dem zuständigen Pfarrort. Die Kirchenbücher der Kirchenprovinz Sachsen lagen in der Regel im Pfarramt; Verfilmungen und einzelne Bestände liegen im Landeskirchenarchiv in Magdeburg. Die Seite Kirchenbücher erklärt den Weg Schritt für Schritt.
Die Einträge folgen dem Stand um das Jahr 2004. Mit der Bildung der EKM wurden viele Kirchenkreise zusammengelegt oder umbenannt. Für die Familienforschung ist die alte Gliederung oft die nützlichere, weil Archivfindbücher, Pfarrerbücher und ältere Ortsangaben genau diese Kirchenkreise nennen. Jede Gemeindeseite nennt den damaligen Kirchenkreis und den Pfarrort.
Den Namen der Gemeinde, den Kirchenkreis, den Pfarrort, das Jahr des Verzeichnisstandes und die Nachbargemeinden desselben Kirchenkreises. Wo Angaben zum Kirchengebäude oder zu den Kirchenbüchern belegt sind, stehen sie dabei. Persönliche Daten einzelner Pfarrerinnen und Pfarrer werden nicht veröffentlicht.
Nein. Das Verzeichnis dokumentiert den Pfarrort zum Stand um 2004, nicht die heutige Anschrift oder Telefonnummer. Für eine aktuelle Anfrage führt der Weg über den heutigen Kirchenkreis der EKM oder das Landeskirchenarchiv. Der Pfarrort bleibt für die Suche nach Kirchenbüchern trotzdem der wichtigste Anhaltspunkt, weil die Bände dem Pfarramt folgen.
Gar nicht mehr direkt: Ein Austritt wird heute beim Standesamt oder Amtsgericht des Wohnortes erklärt, nicht bei einer Kirche. Das Verzeichnis führt das Thema trotzdem, weil viele Leserinnen und Leser über die Gemeindesuche kommen und nach den Kosten und dem Ablauf in Sachsen-Anhalt fragen. Die Seite Kirchenaustritt beantwortet das mit den aktuellen Gebühren.
Die Region gehört zu den kirchenreichsten Deutschlands: Dorfkirchen der Romanik entlang der Straße der Romanik, die Dome in Magdeburg, Naumburg, Halberstadt und Merseburg, Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben sowie hunderte Fachwerk- und Feldsteinkirchen. Die Karte auf der Seite Kirchen & Orte zeigt Auswahl und Lage; Öffnungszeiten stehen bei den jeweiligen Gemeinden.
Aus veröffentlichten Amtsblättern und Gemeindeverzeichnissen der Landeskirche, den Findbüchern des Landeskirchenarchivs Magdeburg, dem Pfarrerbuch sowie eigenen Prüfungen. Jede Seite nennt ihren Stand. Hinweise auf Fehler oder Ergänzungen nimmt die Redaktion über die Kontaktseite an.